
Gestern Abend war ich zum ersten Mal mit meinem Seestar an der Allgäuer Volkssternwarte in Ottobeuren. Dort zeigte ich den Mitgliedern der Sternwarte das Gerät in Aktion.
Schon auf dem Weg zur Sternwarte fiel mir auf, wie dunkel es dort ist. Zunächst saßen wir an einem Tisch und ich erzählte ein wenig über das Seestar und seine Möglichkeiten. Anschließend gingen wir zum Fotografieren auf die Aussichtsplattform. Dort war alles in dezentes Rotlicht getaucht, damit sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnen konnten.
Die Sternwarte liegt auf einer kleinen Anhöhe und ist von Wald umgeben. Auf der Plattform war es deshalb richtig dunkel. Ich konnte von dort aus die Milchstraße und sogar die Andromedagalaxie mit bloßem Auge sehen.
Anhand vieler Beispiele zeigte ich das Seestar in der Praxis: Nebel, Saturn und die Milchstraße. Dabei verging die Zeit wie im Flug.
Schließlich ließ ich mein Seestar im AZ-Modus 19 Minuten lang auf NGC 281 belichten – mit 10-Sekunden-Frames. Was dabei herauskam, möchte ich euch nicht vorenthalten. Das Bild zeigt eindrucksvoll, was ein dunkler Himmel und geringe Lichtverschmutzung schon in kurzer Zeit möglich machen.

Das Bild wurde in Stackingwizard und Astrowizard bearbeit und für 19 Minuten finde ich das Ergebnis meiner Meinung nach genial. Es kommt einfach viel auf die Luftverschmutzung an und umso dunkler es ist, umso besser wird das Ergebnis.

CS Stefan
