
Mit der neuen StackingWizard Beta 4.8.5 „Broad Sweep“ gibt es einige interessante Verbesserungen. Besonders bei großen Datenmengen und langen Aufnahmeserien soll die neue Version deutliche Vorteile bringen.
Neue Leistungsanzeige beim Stacken
Auf der Stack-Seite lässt sich jetzt genauer verfolgen, was während der Bildverarbeitung passiert.
Angezeigt werden unter anderem:
- CPU-Auslastung: Ein eigener Balken für jeden Prozessorkern.
- Verarbeitungsgeschwindigkeit: Wie viele Frames pro Minute verarbeitet werden.
- Belichtungszeit: Wie viele Stunden an Aufnahmedaten verarbeitet werden.
- Stacking-Entscheidungen: Informationen zur Bewertung und Auswahl der Frames.
Damit lässt sich die Arbeit des Programms deutlich besser nachvollziehen.
Große Stacks sollen deutlich schneller werden
Die wohl wichtigste Neuerung betrifft umfangreiche Aufnahmeserien mit mehr als ungefähr 800 Frames.
StackingWizard verarbeitet die Abstimmungsergebnisse für den Stack jetzt fortlaufend, anstatt sämtliche Zwischenergebnisse im Speicher zu behalten.
Das soll insbesondere bei sehr großen Projekten die Verarbeitung beschleunigen und den Speicherbedarf reduzieren.
Laut Entwickler sollen umfangreiche Stacks dadurch in Stunden statt in Tagen verarbeitet werden können. Außerdem soll derselbe Datensatz bei wiederholter Verarbeitung das gleiche Stacking-Ergebnis liefern.
Verbesserungen bei Drizzle und Filtern
Auch bei der Drizzle-Verarbeitung wurde nachgebessert:
- Drizzle mit Filtern: Gedrizzelte Aufnahmen mit unterschiedlichen Filtern lassen sich wieder kombinieren.
- Angepasste Drizzle-Drops: Die Verteilung der Bildinformationen orientiert sich an den Sternen.
Gerade für Seestar-Nutzer, die mit Drizzle arbeiten, könnten diese Verbesserungen interessant sein.
Weitere Neuerungen
Auch die Bildkontrolle wurde verbessert. Im sogenannten „Looking Glass“ lässt sich die Gesamtbildansicht jetzt in der Größe anpassen.
Zusätzlich erkennt StackingWizard Flats, für die keine passenden Aufnahmen vorhanden sind, und kennzeichnet diese im Bereich „Pile“.
Fazit für Seestar-Nutzer
Wer mit dem Seestar S30, S30 Pro, S50 oder S50 Pro längere Aufnahmeserien erstellt, dürfte besonders von der optimierten Verarbeitung großer Datenmengen profitieren.
Gerade bei Mosaiken oder Projekten mit mehreren Hundert bis Tausenden Einzelaufnahmen kann die neue Verarbeitung eine spürbare Erleichterung darstellen.
Wichtig: Es handelt sich weiterhin um eine Beta-Version. Wie groß der tatsächliche Geschwindigkeitsgewinn ausfällt, hängt unter anderem vom Rechner, der Anzahl der Frames und den gewählten Einstellungen ab.
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Quelle: offizielle Website von AstroWizard

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